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CERBERUS

Bei CERBERUS handelt es sich um eine Netzberechnungssoftware, die trotz vielseitigen Funktionsumfangs intuitiv zu bedienen ist und eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse bereitstellt. Einfache Installation und kurze Einarbeitungszeiten sorgen dafür, dass der Anwender sich auf das Lösen der anstehenden Berechnungsaufgabe konzentrieren kann.

Vielfältige Berechnungsarten

Die Berechnungen in CERBERUS werden von einem Gleichungssystem-Solver durchgeführt. Damit bestehen keinerlei Begrenzungen in Bezug auf die Netztopologien; es können sowohl Stichnetze als auch vermaschte Strukturen untersucht werden.

Die wesentlichen Berechnungsfunktionen in CERBERUS sind die Lastfluss- und Kurzschlussberechnung. Bei der Lastflussberechnung werden, basierend auf Angaben zu den Verbrauchern und Eigenerzeugungsanlagen, die Spannungen an den Netzpunkten sowie die Strom- und Leistungsflüsse bestimmt. Bei Kurzschlussberechnungen werden für einen Fehlerfall und Fehlerort die resultierenden Anfangskurzschlusswechselströme ermittelt. Aufbauend auf diesen beiden Berechnungen bietet CERBERUS eine Reihe weiterer Funktionen:

Beurteilung von Eigenerzeugungsanlagen
Entsprechend der VDEW-Richtlinie „Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz" (bzw. analog „Eigenerzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz") werden die Spannungsverhältnisse und die sich durch die Zuschaltung von Eigenerzeugungsanlagen ergebenden Änderungen analysiert und die Zulässigkeit des Anschlusses überprüft.

Schaltspannungen / Anlauf von Asynchronmaschinen
Diese Funktionen ermitteln die sich ergebenden Spannungsänderungen bei der Zuschaltung von Lasten und beurteilen die Zulässigkeit der Spannungseinbrüche.

Flickerberechnung
Für einfache Lastformen werden die sich ergebenden Flickergrößen bestimmt und mit den zulässigen Grenzwerten verglichen.

Anschlusspunkt-Analyse
Für alle Netzpunkte werden die Kurzschlussleistungen, die zulässigen Anschlussleistungen und die Phasenverschiebung durch die Netzimpedanzen berechnet.

Impedanz-Messung
Es wird die zwischen zwei Netzpunkten wirksame Impedanz ermittelt.
Die Lastflussberechnung kann im Rahmen der „Erweiterten Analysen" mit einer Parameter-Variation, einer Lastgangberechnung und einer Worst-Case-Analyse kombiniert werden.

Komfortable Grafische Benutzeroberfläche

Der übersichtliche Aufbau der grafischen Benutzeroberfläche ermöglicht ein effektives Arbeiten mit CERBERUS. Die Komponenten des Netzes werden aus einer Bibliothek mittels „Drag and Drop" auf dem Arbeitsblatt platziert. Alle Betriebsmittelmodelle haben spezifische Eingabe-Dialoge mit integrierten Bereichs- und Plausibilitäts-Checks. Einer Reihe von Betriebsmitteln, wie z.B. Kabeln und Transformatoren, sind Datenbanken mit Parametersätzen zugeordnet, die vom Anwender einfach erweitert werden können.

Die Ergebnisse der Berechnungen können im Arbeitsblatt angezeigt und mit diesem ausgedruckt werden. Animationen erleichtern den Überblick:

Farbige Darstellung bei Über- bzw. Unterschreiten von (konfigurierbaren) Spannungsgrenzwerten

Visualisierung der Auslastung der Betriebsmittel

Analyse-spezifische Ergebnis-Anzeige (Spannungseinbrüche, Flickergrößen etc.)

Einfärbung von Inselnetzen

Darstellung von Schalterstellungen

Um auch bei großen Netzwerken den Überblick zu gewährleisten, sind in CERBERUS die Technologien „Multiple Pages" und „Subsysteme" implementiert. „Multiple Pages" erlauben die Aufteilung einer Netzwerkeingabe auf beliebig viele Seiten, wobei Verbindungen zwischen den Betriebsmitteln der Seiten über so genannte „Ports" erfolgen. Subsysteme ermöglichen die Einführung einer zweiten Hierarchie-Ebene und damit eine Kapselung von Teilsystemen. Subsysteme erscheinen in der oberen Netzwerk-Ebene als Symbol mit elektrischen Anschlüssen. Suchfunktionen, auch in Kombination mit Fehlermeldungen, erleichtern das Arbeiten mit CERBERUS zusätzlich.

Weitere Funktionen

Neben der Visualisierung der Ergebnisse auf dem Arbeitsblatt ist es möglich, ein Protokoll im RTF-Format erstellen zu lassen. Das Protokoll enthält eine Netzliste mit allen Betriebsmitteln und deren Parametern, die Einstellungen von CERBERUS sowie ausführliche, Analyse-spezifische Ergebnisdarstellungen. Dazu gehören beispielsweise die Spannungen der Netzknoten und deren Abweichungen vom Nominalwert, Belastungen der Betriebsmittel, Auslösezeiten von Sicherungen, Leistungsbilanzen und vieles mehr. Überschreitungen von Grenzwerten werden auch im Protokoll farbig visualisiert.

Größen, die einen Einfluss auf mehrere Komponenten des Netzes haben, können als Variablen definiert werden. Parameter von Komponenten können Ausdrücke unter Verwendung von Variablen enthalten. Zu Dokumentationszwecken ist es möglich, die Werte von Variablen auf dem Arbeitsblatt anzuzeigen und beim Drucken einzubeziehen.

Technische Anforderungen

CERBERUS ist lauffähig unter Windows® XP, Windows® 7 und Windows® 8.

CERBERUS kann lokal auf einem Rechner oder im Netzwerk installiert werden.